Gefördert durch

Panorama-Radwege

 

Aktuelle Informationen zu den Folgen der Überschwemmungen:

Der Bergische Panorama-Radweg ist zwischen Müngsten/Schwebefähre-Station im Brückenpark und Solingen-Unterburg bis auf Weiteres nicht nutzbar. Alternativ können Radfahrer in Solingen-Mitte oder Solingen-Grünewald von der Korkenziehertrasse/Bergischer Panorama-Radweg per S-Bahn nach Remscheid-Lennep fahren. Ab Remscheid-Lennep kann der Panorama-Radweg Balkantrasse genutzt werden. Bitte beachten Sie hierzu die Fahrpläne der Deutschen Bahn und lösen auch ein Fahrrad-Tagesticket.

Die Schwebefähre im Brückenpark Müngsten ist bis zur erfolgreichen Reperatur leider außer Betrieb.

Die Seilbahn fährt aufgrund von Hochwasserschäden bis voraussichtlich Ende August nicht.

Auch Haus Müngsten im Brückenpark Müngsten muss erst die Schäden durch das Hochwasser beseitigen und bleibt daher geschlossen.

Aufgrund von Reinigungsarbeiten nach dem Hochwasser ist der Bergische Panorama-Radweg zwischen Wipperfürth-Kleineichen und Hückeswagen (Kreisverkehr) gesperrt. (Stand 23.07.2021)

Die Stadt Solingen schreibt in ihrer Pressemitteilung vom 22.7.2021: Radfahrende sollten bis auf Weiteres die Tallagen an der Wupper meiden und bei Waldwegen auf den Hängen ständig mit Gefahren und Hindernissen rechnen, wie beispielsweise ausgewaschene Rillen oder umgefallene Bäume. Kurzfristig können keine Absperrungen aufgestellt und Umleitungen ausgewiesen werden, weil Personal und auch Absperrmaterial der Technischen Betriebe an anderer Stelle im Einsatz sind.

www.solingen.de/de/aktuelles/pressemitteilung

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Bitte achten Sie beim Radfahren auf den Bergischen Panorama-Radwegen auf die Einhaltung eines Sicherheitsabstandes. Wir empfehlen einen Abstand von drei bis vier Radlängen, sofern dies möglich ist.
Bleiben Sie gesund!

Wo früher Züge Industriegüter transportierten, können heute Radfahrer atemberaubende Naturpanoramen und Städte aus neuer Perspektive erleben. Tunnel, Viadukte und Meilensteine erinnern unterwegs an die Bahn- Vergangenheit. Blicke aus luftiger Höhe und zahlreiche Sehenswürdigkeiten liegen nur wenige Pedaltritte von­einander entfernt.

 

Über 220 Kilometer lang ist das Netz der Bergischen Panorama-Radwege. Es verbindet die ehemaligen Bahntrassen im Bergischen Land, im südlichen Ruhrgebiet und im Sauerland miteinander und schafft Anschlüsse an die beliebten Flussradwege an Rhein, Ruhr und Sieg. Rund 150 Kilometer führen über steigungsarme frühere Schienenwege, auf den Verbindungswegen sind nur wenige anstrengendere Passagen zu bewältigen. Das gesamte Panorama-Radwege-System ist komplett beschildert.

 

Wo einst die Dampfloks ratterten

In den 1880er bis 1890er Jahren kam die Eisenbahn auch zu den Menschen und Fabriken des Bergischen Landes. So wurde die Kleineisen- und Textilindustrie an die Weltmärkte angeschlossen. Die Wirtschaft blühte, die Bevölkerung wuchs.

 

Die Mittelgebirgslandschaft war für den Eisenbahnbau eine Herausforderung, es mussten ingenieurtechnische Meisterleistungen vollbracht werden. Zahlreiche Tunnel und Viadukte führten den Verkehr über Täler und durch Berge. Die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands, die Müngstener Brücke, welche die Wupper in 107 Meter überspannt, ist noch heute in Betrieb. Der Bergische Panorama-Radweg führt im Tal unter ihr hindurch. Ab den 1960er / 70er Jahren ließ der zunehmende Individualverkehr den Schienenverkehr unwirtschaftlich werden, so dass es zu zahlreichen Streckenstilllegungen kam.

 

Einfach bergisch radeln – unterwegs auf stillgelegten Bahntrassen

Heute sind die Bahntrassen frei für Radfahrer: Strecken mit geringen Steigungen, abseits vom Autoverkehr und verknüpft zu einem städteübergreifenden Wegenetz. Auf diesen Panorama-Radwegen kann man die Region neu entdecken: Über 15 Viadukte – bis zu 40 Meter hoch – und zahlreiche Brücken geht die Fahrt auch durch 14 Tunnel. Der Längste davon ist der Wegeringhausener Tunnel mit 724 Metern.

 

Auf den Spuren der Industriekultur und mitten durch bergige Landschaft mit ihren Flüssen und Bächen gibt es zahlreiche Anlässe, Pause zu machen, um Sehenswürdigkeiten an der Strecke zu besuchen. Alte Bahnhöfe sind mittlerweile zu Biergärten und Kulturstätten geworden. Ein Eisenbahntunnel wird zum Tanztunnel, ein anderer zur Fledermaushöhle. Es gibt 1.001 Möglichkeit!

 

Zwei Strecken wurden von Bürgervereinen gebaut und werden weiterhin gepflegt: Die Wuppertalbewegung e.V. realisierte zusammen mit der Stadt Wuppertal über 20 Kilometer Radweg auf der Nordbahntrasse, der Verein der Freunde und Förderer der Balkantrasse Leverkusen e.V. kümmert sich um das Leverkusener Teilstück des Panorama-Radwegs Balkantrasse.

 

Telefonische Informationen zu den Bergischen Panorama-Radwegen erhalten Sie unter Tel. 0212 / 88 16 06 999. Dort können Sie auch die Übersichtskarte der Bergischen Panorama-Radwege kostenlos bestellen.

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Tolle Touren-Tipps der Wuppertaler Rundschau

4 Redakteure der Wuppertaler Rundschau erkunden die Bergischen Panorama-Radwegen und haben tolle Touren zum Nachradeln für Sie. Mehr Informationen und tolle Videos zu den Touren finden Sie hier

 

Impressionen

Zwei Radfahrer fahren durch einen Tunnel.
Eine Frau fährt auf einem Fahrrad über ein Viadukt mit Aussicht auf Wuppertal.
Ein Haus neben einem Fluss unter einer Radbrücke.